Computer

Was versteht man unter einem Touchscreen-PC?

Ein Computer wird mit Maus und Tastatur bedient. Das war mehrere Jahrzente lang ein alternativloser Fakt. Als Touchscreens jedoch erschwinglich und damit für die Massenproduktion tauglich wurden, veränderte sich das schlagartig. Tablets und Smartponhes lassen sich mit den Fingern und den charakteristischen Drück- und Wischbewegungen intutiv bedienen. Doch auch bei einigen Desktop-PCs sind Maus und Tastatur schon lange nicht mehr die einzigen Mittel für die Bedienung.

Wenn der Display zum Eingabegerät wird

Informationen, komplexe Daten und ganze Programme werden auf dem Computerbildschrim grafisch so repräsentiert, dass der herkömmliche User damit etwas anfangen kann. Kenntnisse über das Programmieren und den Aufbau von Code sin dazu in der Regel nicht erforderlich. Umso schneller die Prozessoren wurden und umso höhere Auflösungen Grafikkarten und Displays darstellen konnten, umso komplexer und vielseitiger wurden auch die grafischen Anzeigen.

Um sich durch diese Menüs zu navigieren, dem Computer befehle zu geben sowie neue Daten und Dokumente zu erstellen, wird ein Eingabegerät benötigt. Das war zunächst nur die Computertastatur und später dann eine Kombination aus Maus und Tastatur. Mittlerweile sind viele Displays aber responsiv geworden. Das heißt ganz vereinfacht gesagt, der Druck auf ein grafisches Element auf dem Bildschirm wirtkt sich wie ein Mausklick aus. Der Display übernimmt also auch die Funktion des Eingabegräts. Das Maus und Tastaturen somit überflüssig geworen sind, zeigt sich am Besten in der Veränderung vom Handy zum Smartphone, im Zuge derer das Tastenfeld unterhalb des Displays wegrationalisiert wurde.

Touschscreens eignen sich auch für große Rechner

Unter einem Touchscreen PC versteht man in der Regel einen All-in-One-PC mit responsivem Display. Hier befindet sich die gesamte Hardware direkt hinter dem Bildschrim. Es wird also nicht wie bei herkömmlichen PCs ein Gehäuse für den Rechner und ein zusätzlicher Bildschirm benötigt, welche mit einem Kabel verbunden werden. Auch Maus und Tastatur müssen nicht mehr permanent angeschlossen sein. Der Display reagiert auf eine Kombinaton von Druck und Wärme und kann so auch mit einem speziellen Stift oder den Fingern bedient werden.

Häufig versteht man unter einem Touchscreen PC aber auch einfach einen regulären Standrechner, an den ein Display mit integrierter Touch-Funktion angeschlossen ist. Selbstverständlich können Maus und Tastatur trotzdem immer noch zum Einsatz kommen. Beim Verfassen längerer Dokumente oder beim Spielen von Vieospielen sind zusätzliche Eingabegeräte auch immer noch die angenehmste oder sogar die einzige funktionale Lösung. Touchscreens und Sprachsteuerung werden solche Geräte aber immer häufiger überflüssig machen.

Was steckt unter der Oberfläche eines Touchscreens?

Wer heutzutage nochmal eines der ersten Handys mit Touchscreen in die Hände bekommt, der merkt, wie viel sich bei dieser Technologie in den vergangenen Jahren getan hat. Moderne Touchscreen-Geräte sind erst dadurch möglich geworden, dass die Technik immer filigraner und ausgeklügelter wurde. Einige Varianten haben sich dabei als besonders funktional erwiesen: Das resistive (benötigt Fingerdruck auf dem Bilschirm) und das kapazitive Prinzip (benötigen keinen Druck, dafür aber leitende Gegenstände) sind besonders weit verbreitet. Einige Geräte, darunter auch viele PCs mit Touchscreen, funktionieren aber auch über das induktive Prinzip (Eingaben funktionieren hier nur über einen speziellen Stift) oder über Infrarot-LEDs.